Chronik der Fähre Sandau​

1272

bewilligten die Markgrafen Johann, Otto und Waldemar eine „Freie-Fähre für Sandau.

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1465

wurde von Kurfüst Friedrich ein Gericht gehalten, über einen Hof in Groß-Schwechten. In der Urkunde erwähnt: „Solch Orteil und recht gesprochen uf de Fehre zu Sandou“

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1703

verpachtete man die Fähre erstmalig, zunächst pro Quartal für 37 Taler und 12 Groschen.

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1737

setzte König Friedrich Wilhelm I. „der Soldatenkönig“ auf der Fähre mit seinem Gefolge über.

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1744

erfolgte die Erneuerung der Fähre. Das Bauholz gab man aus den Bürgerholzen frei.

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1756

versenkte Obristenleutnant von Oederlingen die Fähre um den Vormarsch der Schweden zu stoppen.

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1806

gingen General Bücher und der Herzog von Weimar nach der verlorenen Schlacht bei Jena mit 30.000 Mann bei Sandau über die Elbe. Nach dem Übersetzen verbrannten sie die Fähre, um den Gegner aufzuhalten.

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1945

wurde die Fähre nach 3 Artillerietreffern versenkt.

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1962

ging die Fähre wieder in Stadteigentum über.

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1972

Bergung der Fähre nach einem Fährunglück.
Nach dem Hochwasser ist die Fähre am Ufer aufgelaufen.

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1981

erfolgte eine Generalüberholung der Gierfähre in Aken.

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1991

baute man auf der Werft in Havelberg eine neue Gierfähre.
Bei Hochwasser fuhr das Motorboot mit dem Fährpram.

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1996

erfolgte der Umbau der Fähre. es entstand eine kombinierte
Motor- und Gierseilfähre. Somit fährt in Sandau die erste
Ausführung dieser Fährform in Deutschland.

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2021

erfolgte eine Generalüberholung der Motor- und Gierseilfähre in Havelberg.

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2022

feiert die Fähre, 750 Jahre Fähre Sandau